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Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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Satzung

Die Satzung der LKJ

Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Mecklenburg und Vorpommern e. V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Mecklenburg und Vorpommern LKJ“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name “Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung e.V..

2. Der Sitz des Vereins ist in 19395 Klein Dammerow im Landkreis Parchim. Das Regionalbüro befindet sich in Neubrandenburg.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Ziel

Zweck und Ziel sind es, die kulturelle Bildung der Kinder und Jugendlichen unter anderem nach dem KJHG zu fördern. Ziel ist es, mit kulturell – künstlerischen Mitteln zur Persönlichkeitsbildung beizutragen, Entwicklungsbedingungen und Entfaltungsräume für Kinder und Jugendliche auch auf internationaler Ebene zu schaffen. Die LKJ ist die Interessenvertretung ihrer Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit, den zuständigen Behörden und politischen Gremien.

Mittels gegenseitiger Information, Erfahrungsaustausch und weiterer geeigneter Maßnahmen werden die konzeptionelle Weiterentwicklung kultureller Jugendbildung, die fachliche Beratung der Praxis und die Fortbildung der Multiplikatoren gefördert und gewährleistet.

§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er unterstützt ein öffentliches Interesse .

2. Der Verein strebt eine rechtlich gesicherte staatliche Finanzhilfe an, über deren Verwendung die Rechenschaftslegung gegenüber den zuständigen Behörden erfolgt.

3. Alle dem Verein zufließenden Mittel dürfen nur für Zwecke und nach Maßgabe der Satzung verwendet werden. Die Mitglieder des Vereines erhalten keine Zuwendungen in ihrer Eigenschaft als solche aus Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Als ordentliche Mitglieder gehören dem Verein an:
– Organisationen, Arbeitsgemeinschaften, die auf Landes- oder regionaler Ebene in der kulturellen Jugendbildung tätig sind;
– Einzelpersönlichkeiten, die im Sinne der Satzung tätig sind.

2. Außerordentliche Mitglieder können werden:

a) Zusammenschlüsse, in denen Mitglieder der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung in Mecklenburg und Vorpommern tätig sind.

b) Organisationen und Institutionen, die im Sinne der Satzung tätig sind, mit denen einen engere Zusammenarbeit erwünscht ist.

3. Die Mitglieder verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Mitarbeit, insbesondere durch die Entsendung eines ständigen Vertreters.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Auflösung der Mitgliedsorganisation oder Tod. Der Austritt ist schriftlich zu erklären.

Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliedsversammlung ausgeschlossen werden, wenn die Voraussetzungen zur Mitgliedschaft im Sinne der Satzung nicht mehr gegeben sind oder ein vereinsschädigendes Verhalten vorliegt. Für den Ausschluss durch die Mitgliederversammlung ist die 2/3 Mehrheit erforderlich.

4. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.

§ 5 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich als Jahresversammlung statt und ist vom Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

3. Die Mitgliederversammlung berät über alle wesentliche Belange des Vereins.

Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung sind:

c) Genehmigung des Tätigkeits- und Geschäftsberichtes
d) Entgegennahme des Kassenprüfungsberichtes
e) Entlastung des Vorstandes
f) Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
g) Entscheidung über Ausschluss eines Mitgliedes
h) Beschlüsse zum Arbeitsprogramm
i) Beratung und Beschluss des Haushaltsplanes
j) Beschluss, ob und in welcher Höhe Mitgliedsbeiträge erhoben werden
k) Beschlüsse über Satzungsänderungen

4. Beschlüsse werden durch die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies der Vorstand beschließt oder die Einberufung von mindestens einem Viertel der Mitglieder verlangt wird.

Form und Frist ist gemäß § 5 ( 2) vorzunehmen.

6. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet. Auf Beschluss des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung kann ein besonderer Versammlungsleiter bestellt werden.

7. Anträge zur Tagesordnung können von allen Mitgliedern spätestens 21 Tage vor der Sitzung bei der in der Einladung bezeichneten Stelle eingereicht werden. Sie sind gegebenenfalls mit einer Ergänzung der Tagesordnung spätestens 14 Tage vor der Sitzung allen ordentlichen Mitgliedern schriftlich bekannt zugeben.

Die Mitgliederversammlung legt zunächst die Tagesordnung fest. Sie kann mit einem Drittel der Anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einen verspätet eingegangenen Antrag auf die Tagesordnung setzen.

8. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit nicht satzungsgemäß eine andere Mehrheit erforderlich ist. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

9. Stimmabgabeberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder sowie Vorstandsmitglieder, soweit sie nicht als Vertreter einer Organisation stimmberechtigt sind.

§ 6 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

- dem Vorsitzenden

- dem 1.Stellvertreter und

- dem 2. Stellvertreter, von denen einer Schriftführer ist, und weiteren (bis zu 4) Mitgliedern, deren Zahl und Aufgaben von der Mitgliederversammlung festgelegt werden.

2. Der Vorstand bestimmt aus seinem Kreis einen Kassenwart, der zusammen mit dem Vorsitzenden über den Haushalt verfügt.

3. Dem Vorstand obliegt die laufende Führung der Vereinsgeschäfte. Er kann bestimmte Aufgaben anderen Personen und Institutionen übertragen.

4. Dem Vorstand obliegt die Leitung der LKJ nach den Bestimmungen der Satzung und die zweckgerechte Verwendung der finanziellen Mittel, sowie die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die in Absprache mit dem Landesjugendamt Mecklenburg und Vorpommern beschlossen wird.

5. Der Vorstand wird, falls die Mitgliederversammlung keine andere Entscheidung trifft, für 2 Geschäftsjahre gewählt. Er führt nach Ablauf der Wahlperiode die Geschäfte bis zur Neuwahl eines Vorstandes fort, längstens jedoch für die Dauer eines weiteren Geschäftsjahres.

6. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme eines Mitglieds. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme besteht nicht.

7. Der Vorstand wird vom Vorsitzenden einberufen. Zwei Mitglieder können seine Einberufung verlangen.

8. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter und insgesamt die Mehrheit aller Vorstandsmitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.

9. Der Vorsitzende und einer der Stellvertreter können unterschriftlich den Vorstand nach außen vertreten.

§ 7 Rechnungsprüfung

Von der Mitgliederversammlung werden zwei Rechnungsprüfer gewählt.

§ 8 Protokollführung

Über alle Sitzungen der Mitgliederversammlungen und des Vorstandes sind Protokolle anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben sind.

§ 9 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder. Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsantrag (§5 Absatz 6) gestellt werden.

§10 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Diese ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind.

2. Zur Wirksamkeit der Auflösung ist eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder erforderlich. Ist die außerordentliche Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so muss innerhalb einer Woche unter Einhaltung einer 14 tägigen Ladungsfrist eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, die unabhängig von der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.

3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Zwecke der kulturellen Jugendbildung zu.